Mozart: Reisender in Europa

Wolfgang Amadeus Mozart

“Mozart: Reisender in Europa“ – Eine Ausstellung des Archivs der

          Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Mozarthaus Wien

           Ausstellungsdauer vom 13.Feber 2019 – 25.Jänner 2020

Wolfgang Amadeus Mozart
Porträt von Wolfgang Amadeus Mozart

Die neue Sonderausstellung ermöglicht einen Einblick in Wolfgang Amadeus Mozarts Reisen in Europa zwischen den Jahren 1762 – 1791. Sein Vater Leopold Mozart (Hofkomponist), der seine Kinder Wolfgang Amadeus und Maria Anna (Nannerl) Klavier und Violine unterrichtete, erkannte rasch das großartige Talent seines Sohnes. 1762 im Alter von 6 Jahren hatte Wolfgang Amadeus Mozart bereits seine ersten Auftritte. Mit Eltern und Schwester Nannerl, die ebenfalls talentiert war, machte er seine erste Konzertreise nach München.

Der ambitionierte Vater wollte durch die Reisen seine talentierte Kinder der Öffentlichkeit vorstellen und bekanntmachen. Die Konzerte fanden bei Adelshöfen oder öffentlichen Akademien statt. Rasch erlangte Wolfgang Amadeus Mozart große Anerkennung.

Die längste Reise, von Juni 1763 – November 1766, durch Europa führte Mozart nach Deutschland, England, Niederlande Frankreich und der Schweiz. Wolfgang Amadeus Mozarts Reisen dienten neben erlangen des Bekanntheitsgrades auch der Bildung. Er lernte auf seinen Reisen durch Europa Komponisten und verschiedene Musikstile kennen. Diese Erfahrungen, die er sammeln konnte flossen in seine Kompositionen mit ein. Am prägendsten war für Mozart die Reise nach London, wo er Johann Christian Bach kennenlernte und sein erstes Vorbild wurde. Die großartigen Erfolge die Mozart feierte bescherten ihm viele Kompositionsaufträge. Die darauffolgenden Reisen waren quasi Geschäftsreisen um die bestellten Kompositionen persönlich zu bringen oder an Uraufführungen teilzunehmen.

Während seinen Reisen entstanden bedeutende Kompositionen wie zum Beispiel Prager Sinfonie, Opera seria Mitridate, re di Ponto, die Entführung aus dem Serail,…

Seine vielen Kompositionen brachten ihm neben Erfolg auch ein sehr gutes Einkommen.

Im heutigen Mozarthaus bewohnte Wolfgang Amadeus Mozart von 1784 – 1787 eine Wohnung im ersten Stock. Hier komponierte er unter anderem die Oper Le Nozze di Figaro.

In der Ausstellung findet man Portraits von Wolfgang Amadeus mit seiner Schwester Nannerl , Original Kompositionen , Korrespondenzen, Plakate von Uraufführungen.

Neben der Sonderausstellung empfiehlt sich die einzige bis heute erhaltene Mozartwohnung anzusehen. Kostenlose Führungen durch die Ausstellungsräume finden jeden Sonntag um 11 Uhr statt.

Artikel von: Mag. Juliana Peller  / 14.02.2019 Foto: copyright Sammlung Stiftung Mozarteum